Lehrgang Exklusives Haushaltsmanagement und Butler/Housemanager
Für eine optimale Schulung von Haushälterinnen und Butler werden interessierte Schlossbesitzer gesucht.
Lehrgang Exklusives Haushaltsmanagement und Butler/Housemanager
Für eine optimale Schulung von Haushälterinnen und Butler werden interessierte Schlossbesitzer gesucht.
The European Historic Houses Association has successfully started its project funded by the European Commission ‘Heritage Houses for Europe. Exchange & Innovate’.
Our aims are to:
It will build the legacy of the 2018 European Year of Cultural Heritage for owners of heritage houses!
This Study is made for you and with you! Wish to get involved? Write to us: l.maret@europeanhistorichouses.eu.
Nachricht über unseres Mitglied Herrn Dr. Bruno Freudenthaler. Wenn Sie seine Erfahrungen wissen möchten, dann bitte melden Sie sich hier direkt.
Die Europäische Union erklärte das Jahr 2018 zum Europäischen Jahr des Kulturerbes. Das Themenjahr soll das Bewusstsein für die europäische Geschichte und die europäischen Werte schärfen und das Gefühl einer europäischen Identität stärken. Ziel aller in diesem Rahmen gesetzten Maßnahmen ist es, die Bedeutung des Kulturerbes für die Gesellschaft und Wirtschaft aufzuzeigen und seine Rolle in dessen Erhaltung, Schutz und Zugänglichkeit bewusst zu machen. Eine besondere Berücksichtigung sollen dabei aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung, Finanzierung, Umweltbelastung und illegaler Handel mit Kulturgütern finden.
2018 ist zudem ein bedeutendes Gedenkjahr. Vor 100 Jahren wurde die Erste Republik gegründet. Der Todestag des Schriftstellers und Malers Adalbert Stifter jährt sich zum 150. Mal, und zum 100. Todestag gedenken wir den Künstlern Gustav Klimt, Egon Schiele, Koloman Moser und dem Architekten Otto Wagner.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Archäologie, die es ermöglicht, die Schätze, welche die Geschichte birgt, aufzudecken und den Menschen zugänglich zu machen. Passend dazu zeigt der Tag des Denkmals im Europäischen Kulturerbejahr unter dem Motto „Schätze teilen“ die bedeutsame Rolle der Denkmale für die Bewusstseinsbildung auf und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung europäischer Werte und Identität.
Kulturelles Erbe neu denken im Europäischen Kulturerbejahr 2018
Am 8. Mai 2018 trafen sich im Kunsthistorischen Museum Experten, um gemäß dem Motto „Our heritage: Where the past meets the future“ bei der gemeinsamen Veranstaltung von Bundeskanzleramt und Museum in Kooperation mit der österreichischen Kulturdokumentation und dem Creative Europe Desk Austria österreichische Projekte und Initiativen, die das reiche kulturelle Erbe unseres Landes neu bewerten, weiterentwickeln und in ein neues Licht stellen, zu präsentieren. Unter der Moderation von Mercedes Echerer wurde referiert und diskutiert, worin der Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft besteht und wie es zeitgemäß und aktuell für die nächsten Generationen erhalten und zugänglich gemacht werden kann.
Nach Grußworten der Generaldirektorin des KHM sowie UNESCO-Koordinatorinnen des Bundeskanzleramtes geleitete der Historiker und Schriftsteller Philipp Blom mit persönlichen, philosophischen und gesellschaftspolitischen Fragen wie etwa jener der Ungleichheit zwischen Vergangenheit (vorhandenes Erbe) und Geschichte (was drüber erzählt wird) in einer Keynote „wer erbt eigentlich was“ in das Thema des Tages.
Vier Themenbereiche mit ihren spezifischen Projekten, die von Ethnologen, Historikern, Kunsthistorikern, Kunstvermittlern, Künstlern, Pomologen und Landschaftsarchitekten vorgestellt wurden, standen auf der Tagesordnung.
Der erste Schwerpunkt galt dem „IMMATERIELLEN KULTURERBE“, welches durch Improvisation und Weiterentwicklung gekennzeichnet ist, für das wir Verantwortung tragen und das von einer Generation an die nächste weitergegeben wird. Denn mit der Sichtbarmachung von bislang oft im Verborgenen existierenden Bräuchen, Handwerkstechniken, Ritualen, Festen, Wissen und Praktiken etc. entsteht ein neues Verständnis für regionale Besonderheiten, die von 170 Staaten in spezifische Listen eingetragen werden. Beispiel dafür ist die Lesachtaler Brotherstellung, die von der UNESCO zum „immateriellen Kulturerbe“ erkoren wurde.
An das, woran man sich nicht so gerne erinnert, daran, was im Museum nicht so gerne erzählt wird, Dingen also, die einer Gesellschaft peinlich sind, galt der zweite Themenkomplex „VERMITLUNG VON KONFLIKTBELADENEM UND SICHTBARMACHEN VON VERSTECKTEM KULTURERBE“ mit seinen innovativen Vermittlungsansätzen.
Schüler für das Kulturerbe zu begeistern und sie einzubinden, spannende Projekte und Arbeitsweisen mit jungen Menschen wie es z.B. Workshops, bei denen Interaktion und Dynamik im Zentrum stehen, sind, wurden bei der dritten und einer wesentlichen Agenda des Tages, dem „KULTURERBE FÜR JUNGE MENSCHEN“, vorgestellt.
Der Erhalt, die Verbreitung und die Entwicklung vom Aussterben bedrohter Kulturpflanzensorten, die Kultivierung von Wildpflanzen, die Wertschätzung für die Waldwirtschaft und Projekte, die zur Erhaltung forstkulturellen Erbes beitragen, wurden beim letzten Punkt “KULTURERBE UND NATUR/NACHHALTIGKEIT“ erläutert. So ist z.B. die Entwicklung der Kulturpflanzen nicht abgeschlossen und Vielfalt die beste Versicherungspolizze gegen Dürre und Klimawandel. Das kulturelle Erbe ist daher als Versicherung für das Essen von morgen – das Wissen um die Gewinnung von Saatgut wurde 2014 in das Weltkulturerbe aufgenommen – wertzuschätzen.
Beendet wurde diese informative Tagung mit einer Führung durch die von Jasper Sharp kuratierte Ausstellung „The Shape of Time“
Nächster Reise in das Burgund, einem der bedeutendsten Kulturräume Frankreichs Details hier
|
|
|
Das sogenannte „Holzingerhaus“ in der Steiner Landstraße 90, 3500 Krems ließ Christoph Holzinger 1599 für sich errichten.
Heute ist es im Besitz von Georg Spiegelfeld-Schneeburg, der von 2016-2018 das Haus generalsanieren ließ, wobei hier besonderer Wert auf die Erhaltung der Oberflächen gelegt wurde. Es wurden ausschließlich Kalkputze verwendet, die zum Teil mit Donausand eingefärbt sind.
Gemeinsam mit Imma Walderdorff erstellte er das Nutzungskonzept. Sie errichteten darin die sogenannte Denkmalwerkstatt, die im April 2018 eröffnete.
|
|
|
Die Denkmalwerkstatt ist eine unabhängige und unverbindliche Beratung bei Sanierungs- und Restaurierungsvorhaben sowie allen Fragen rund um die Denkmalpflege. Eine weitere bedeutende Dienstleistung ist die Inventarisierung von Beständen, sowie die kunsthistorische und/oder historische Aufarbeitung von Häusern. Wer weiß, was er hat, kann das Interesse an die nächste Generation weitergeben, denn „Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme“ Thomas Morus (1477 – 1535).
Das Holzingerhaus ist ein Musterhaus für eine denkmalgerechte Restaurierung in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt, von Georg Spiegelfeld als die „Blaue Lagune der Denkmalpflege“ bezeichnet.
Nächster ICOMOS hat neue Führung weiterlesen