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It is not necessary to be crazy to run a historic house, but probably it helps.

5th European Congress on the Use, Management and Conservation of Buildings of Historical Value

It is not necessary to be crazy to run a historic house, but probably it helps. Alexander Kottulinsky

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Sie lachen. Doch einem Schlossbesitzer vergeht eigentlich recht schnell das Lachen. Wer heutzutage ein Schloss sein Eigen nennt, hat in der Tat manchmal das Gefühl, nicht ganz bei Trost zu sein. Denn was vor vielen Generationen entstanden ist und in der öffentlichen Wahrnehmung etwas Märchenhaftes an sich hat, hat sich in den letzten Jahrzehnten für viele zur Bürde entwickelt: Die Kosten steigen ins Unermessliche, die Nachfolgeregelung der oft abgelegenen Häuser gestaltet sich oft schwierig und die österreichische Steuergesetzgebung trägt ihr Übriges dazu bei, dass aus dem Märchenprinz ein Pleitegeier werden kann.

37.731 Denkmäler gibt es in Österreich; 12.500 davon sind in Privatbesitz. Den Rest teilen sich Gemeinden und Religionsgemeinschaften. Im Burgenverein engagieren wir – und ich als deren Präsident – uns dafür, dass die Besitzer privater Schlösser und Burgen eine Stimme in der Öffentlichkeit bekommen. Denn für sie gelten dieselben Herausforderungen, wie für alle Denkmäler, die in öffentlicher Hand sind. Und was von außen oft prunkvoll und großzügig wirkt, lädt den Finanzminister all zu gerne zum Schröpfen ein.

Österreich ist eine Kulturnation. Keine Wirtschaftsmacht, keine Militärnation, keine reine Tourismusnation. Kultur kann als eine Art Corporate Identity unseres Landes verstanden werden, als Klammer für gemeinsame Ausdrucksformen, Sitten und Lebensweisen. Dazu gehören neben Sprache, Kunst, Ess- und Kleidungsgewohnheiten auch unsere Schlösser und Burgen. Unsere Schlösser und Burgen sind also die Corporate Identity unserer Republik.

Touristen aus allen Nationen der Welt kommen nach Österreich, um seine historischen Gebäude zu bestaunen. 2015 besuchten 1,4 Millionen Menschen
die Hohensalzburg, mehr als 3 Millionen das Schloss Schönbrunn, 740.000 Schloss Belvedere oder 650.000 die Albertina, das Palais, das Maria Theresia einst für ihren Schwiegersohn Albert von Sachsen Teschen als Residenz erbaut ließ. Und auch die Hofburg, wo wir uns derzeit aufhalten mit den dazugehörigen Kaiserappartments wurde im Vorjahr von 710.000 Menschen besucht.

Solch einen Ansturm erleben ganz private Schlösser freilich nicht – sonst könnte wohl kaum noch jemand mehr darin leben. Es gibt aber genügend Häuser in unserem Land, die tagtäglich von unzähligen Gästen besucht werden. Schloss Herberstein; die Burg Hochosterwitz, die Rosenburg oder die Kaiservilla in Bad Ischl. Die Besitzer müssen ihre Häuser teilweise öffentlich zugänglich machen, um sie sich überhaupt noch leisten zu können. Das gilt auch für die monumentalen Stifte der Kirche: Stift Göttweig, Stift Melk oder Stift Heiligenkreuz finanzieren sich zu einem guten Teil aus der öffentlichen Zugänglichkeit der heiligen Hallen. Und diejenigen, die ihre Häuser lieber für sich selbst nutzen, haben es auch nicht immer leicht.

Der gesellschaftliche Wandel in Österreich ist von einem Linksruck geprägt – zumindest, wenn es darum geht, dass die Öffentlichkeit alles nutzen will – ungleich dessen, wem es gehört. Leistung wird nicht gefördert, sondern bestraft, was dazu führt, dass diejenigen, die etwas besitzen, a priori als „verdächtig“ gelten. Eigentum gilt für die meisten nur, wenn es sich um die eigenen vier Wände handelt. Ansonsten sollen Wälder, Schlösser und Burgen am besten für Jedermann zugänglich sein und das ganze zu jeder Tages und Nachtzeit.

Das ist aber nur eine kleine Herausforderung, derer sich Schlossbesitzer gegenüber sehen. Die großen Herausforderungen sind die immensen Kosten, der Generationswechsel und die Steuerbelastung.

Wie kam es dazu, dass sich private Schlösser heutzutage nur mehr schwer erhalten können?
Der Großteil der Häuser war historisch gesehen im Besitz der Aristokratie. Und die, wir wissen es, pflanzen sich gerne fort und haben meist eine Heerschar an Kindern. Bis 1938 galt das Fideikommissgesetz: Der älteste Erbe bekam alles, musste aber seine Geschwister in der Not versorgen und ihnen ein Zuhause bieten. Als das abgeschafft wurde, gab es über Jahrzehnte eine Zwischensituation, in der die jüngeren Geschwister oft aus Familiensinn dazu gezwungen wurden, auf ihr Erbe zu verzichten. Aus einer emotionalen Verpflichtung und einem Traditionsbewusstsein der Familie heraus. Diese Familiengesetze gibt es in ähnlicher Form heute noch. Heute wählt man idealerweise unter mehreren Kindern einen Erben nach Fähigkeiten aus und die weichenden Erben werden mit dem Pflichtteil abgegolten. Das sind meist jene Vermögensteile, die abseits des Schlosses vorhanden sind – Land- und Forstwirtschaft, Zinshäuser oder Industriebeteiligungen. Fazit: derjenige der das Schloss erbt, erbt nicht zwangsläufig das liquide Vermögen. Manchmal ziehen jene Kinder das bessere Los, die nicht auf dem „Kasten“ sitzen bleiben. Gängige Praxis in vielen Häusern ist nach wie vor die moralische Verpflichtung, seinen Geschwistern in Zeiten der Not beizustehen.

Das wissen die jungen Erben natürlich und sind meist gar nicht mehr so heiß auf das Schloss der Eltern. Hinzu kommt, dass junge Leute heutzutage gut und international ausgebildet sind und nur ungern in die meist abgelegenen Häuser zurückkehren. Und auch wenn sie wollen, ist es häufig ein Knackpunkt, eine Ehefrau zu finden, die sich weit aufs Land zurückzieht. Schloss Hollenegg,

Schloss Litschau oder der Brandhof sind sehr abgelegene Häuser, wo das gelungen ist. Andererseits stehen viele Häuser leer, weil die Familie lieber in der Stadt lebt und werden nur an den Wochenenden und in den Ferien bewohnt.

Aber zurück zu den harten Fakten: Ein Schloss alleine ist ohne gewinnbringende Einkünfte nicht mehr leistbar. Viele Schlossherren müssen sich also um neue Nutzungskonzepte umsehen und so werden die historischen Häuser gnadenlos vermarktet – ein Museum, ein Veranstaltungsort, ein Tierpark, eine Gartenanlage, ein Golf- oder Poloplatz oder ein Hotel.

Dabei ist es wichtig, kluge Allianzen einzugehen. Wer er schafft, ein Museum in sein Schloss zu bekommen, ist oft besser beraten, auf hohe Mieteinnahmen zu verzichten und den Mieter stattdessen an der Instandhaltung zu beteiligen. Das ganze am besten mittels jahrzehntelanger Mietverträge. Wer das schafft, schläft gewiss ruhiger als ein Schlossherr, der sich tagtäglich darum kümmern muss, dass sein Haus von Jänner bis Dezember an den Wochenenden mit Veranstaltungen bespielt wird, von denen nicht wenige auch ihre Spuren an den alten Gemäuern hinterlassen.

Lassen Sie uns einen Blick auf die konkreten Kosten solcher Häuser werfen. Sie sind, gelinde gesagt ruinös. Das Klischee vom reichen Schlossbesitzer erfüllt sich in Österreich meist nur in der Theorie. In der Praxis fließt nämlich das ganze Geld in das Gebäude. Kaum ein Schlossherr kommt bei der laufenden Instandhaltung unter 100.000 Euro im Jahr davon. Von den Heizkosten brauche ich erst gar nicht zur sprechen beginnen. Ein Schloss mit 400 bis 600 Quadratmeter ist ein Schlösschen. Die meisten Gemäuer fangen bei 1000 Quadratmeter an und kaum eines hat Räume, die niedriger als vier Meter sind. Die Heizkosten in Österreich bewegen sich bei Erdgas zwischen 6,30 und 20

Euro am Quadratmeter, bei Heizöl zwischen 8,60 und 18,10 Euro oder bei Fernwärme zwischen 7,30 und 17,10 Euro im Jahr. Bei 1000 Quadratmeter sind 15.000 Euro also bald einmal verheizt. Im Winter gilt deshalb entweder Pullover anziehen, oder manche Familien ziehen sich in der kalten Jahreszeit auf einen kleinen Teil des Hauses zurück oder weichen ganz in ein benachbartes Gebäude oder ein Forsthaus aus.

Wer sein Schloss dauerhaft erhalten will, muss vor allem die Außenhülle intakt halten – das sind Dächer, Mauerwerk und Fenster. Es kommt so gut wie nie vor, dass nicht mindestens ein Fenster zu reparieren ist, oder Dachziegel ausgetauscht werden müssen. Unser Schloss in Neudau verfügt beispielsweise über eine Dachfläche von mehr als einem Hektar. Schloss Stainz in der Steiermark über eine Dachfläche von knapp 11 Hektar. Da ist immer irgendein Ziegel kaputt. Und wenn man auf der einen Seite aufhört, kann man schon wieder von vorne beginnen. Ähnlich verhält es sich mit den Fenstern. 365 sind es in Schloss Stainz beispielsweise, eines für jeden Tag im Jahr. Das ist natürlich kein Zufall. Die Bauherren nahmen die damalige Neuerung des gregorianischen Kalenders in ihre Bauwerke auf. Das war auch beim Grazer Schloss Eggenberg und vielen anderen Schlössern so.

Das System der gregorianischen Kalenderreform ordnet den Schlossbau logisch und mathematisch und spiegelt sämtliche Werte der Zeitrechnung wider. Schloss Eggenberg besitzt wie Schloss Stainz 365 Außenfenster, für jeden Tag eines Jahres. Jedes Stockwerk im Haus birgt 31 Räume für die maximale Anzahl der Tage eines Monats. Im zweiten Obergeschoß sind außen ringförmig 24 Prunkräume angeordnet, die die Stunden eines Tages symbolisieren. Der gesamte Bau ist symmetrisch angelegt. Dadurch ergeben sich im zweiten Obergeschoß zwei gleich große Hälften, zu denen je 12 Räume zählen, die für

die Stunden von Tages- und Nachthälfte stehen.

Soviel nur zur Symbolik der Architektur vieler solcher Häuser. 365 Fenster also. Das sind natürlich Flügelfenster, also kann man diese Zahl verdoppeln. 730 Holzfenster sind das in Summe. Davon kann ein Zimmerer ein ganzes Jahr lang leben. Es verwundert also nicht, dass viele Häuser eigene Zimmerer oder Tischler beschäftigen. Markus Hoyos zum Beispiel. In seinen drei Schlössern, der Rosenburg, Schloss Horn und Schloss Drosendorf beschäftigt er ganzjährig drei Maurer, drei Dachdecker und einen Tischler.

Dabei geht es nie darum, etwas neu zu errichten oder zu modernisieren, immer nur um den Erhalt des Bestands für nachfolgende Generationen.
Pfuschen kann man bei diesen Arbeiten nicht. Erstens, weil einem der Denkmalschutz immer auf die Finger schaut und zweitens, weil man immer Professionisten benötigt, die das alte Handwerk überhaupt noch beherrschen. Das verlangen nicht nur die alten Mauern, sondern auch der Denkmalschutz. So werden die Schlossbesitzer auch zum Konservator mancher Handwerke, die ohne sie längst ausgestorben wäre. Viele Stuckateure, Kunsttischler oder Schindeldecker könnten ohne historische Häuser nur sehr schwer existieren.

Kunststofffenster sind Tabu, genauso wie hochmoderne Farben und Lacke. „State of the art“ spielt es bei den Schlössern selten. Die Fenster müssen schon deshalb aus Holz sein, damit sie noch ausreichend Luft ins Innere lassen, die die Hallen vor dem Schimmelbefall schützt. Das gleiche gilt für die Wandfarben. Die müssen meist auf Kalkbasis sein oder spezielle Naturfarben, damit die Wand nicht völlig luftdicht abgeschlossen ist. Kaum ein Schloss hat kein Problem mit der Feuchtigkeit. Das liegt in erster Linie daran, dass nur Teile der großen Kästen unterkellert sind.

Der Denkmalschutz wird uns Eigentümer zwar ins Grundbuch geschrieben: „Die Erhaltung des Denkmals sei im öffentlichen Interesse und gewissen Beschränkungen unterworfen“, liest man da. Das ist auch gut so, um der allzu individuellen Kreativität Einhalt zu gebieten.

Generell ist das Verhältnis mit dem Bundesdenkmalamt ein kooperatives, das Interesse der Öffentlichkeit reicht aber nicht soweit, sich bei den Kosten der Renovierung im großen Stil zu beteiligen. Im Gegenteil, je nach Bundesland und Gutdünken des Landeskonservators bekommt man einen Teil der Investitionen ersetzt. Mit großer Freude habe ich in der Vorwoche aber vernommen, dass der neue Kulturminister Thomas Drozda das Budget für den Denkmalschutz um 2,4 Millionen Euro auf 37,2 Millionen angehoben hat. Wir vom Burgenverein hoffen natürlich, dass vieles davon auch in den privaten Häusern ankommt und nicht nur in öffentliche Denkmäler investiert wird.

Weil der Finanzminister aus dem Vollen schöpfen will, gibt es auch keine steuerlichen Anreize zur Investition. Wenn die Einnahmen des Schlosses die teuren Investitionen nicht decken, ist es für die Finanz Liebhaberei und damit fällt der steuerliche Vorteil des Vorsteuerabzugs.

Nicht wenige Schlossherren mussten nach einer Finanzprüfung Wald und Ländereien verkaufen, um sich die hohen Nachzahlungen leisten zu können.

Die Mehrwertsteuer ist aber nicht die einzige Steuer, bei der die Finanz tief in die Tasche greift. Die Grunderwerbssteuer, die erst heuer novelliert wurde, schwebt wie ein Damoklesschwert über uns. Wer sein Haus an die nächste Generation weitergibt, bezahlte bislang 3,5 Prozent vom dreifachen Einheitswert an den Fiskus. Ab heuer sind es 3,5 Prozent vom Verkehrswert.

Was das für ein Schloss bedeutet, kann noch gar nicht wirklich gesagt werden – zu gering sind die Erfahrungswerte. Allein das Feststellen des Verkehrswertes durch die Finanz wird aber ein Abenteuer. Stellen Sie sich vor, meine Damen und Herren, wie hoch beispielsweise die Verkehrswerte des Palais Liechtenstein oder Palais Schwarzenberg mitten in der Wiener Innenstadt sein mögen, wenn man für Wohnungen in dieser Gegend bereits Millionenbeträge bezahlt? Und wer in den Finanzämtern wagt, das überhaupt festzulegen? Finanzämter tappen bei den Verkehrswerten oft im Dunklen: Statt sich der offiziellen Immobilienpreisspiegeln der Wirtschaftskammer zu bedienen, liegt bei fast jedem Beamten der aktuellste Gewinn am Schreibtisch – der listet nämlich jede Gemeinde einzeln auf. Das zeigt, dass es die Finanzbeamten nicht so einfach haben und sich bei so wichtigen Bewertungen auf Berechnungen von Zeitschriften beziehen. Am Papier sind also so manche Schlossherren Multimillionäre, während sie in Wirklichkeit kaum über liquide Mittel verfügen und das Problem mit Kosten und Steuern existenzbedrohend werden kann.

Nicht zuletzt deshalb haben viele Schlossbesitzer ihren Besitz schon frühzeitig in eine Privatstiftung eingebracht. Doch die Rechtssicherheit im Hinblick auf dieses vom Fiskus geschaffene Instrument, gleicht jener eines Ostblockstaates. 14 Mal wurde die Besteuerung für Privatstiftungen in den vergangenen 12 Jahren geändert. Immer nur zugunsten der Finanz.

Dieses Schlossgespenst geht auch jetzt wieder um. Wer die Medien verfolgt, hat längst verstanden, dass sich die beiden Regierungsparteien im Wahlkampf befinden. Als gelernte Österreicher wissen wir, dass Vermögens- und Erbschaftssteuern ganz oben auf der Wunschliste der meisten Parteien stehen. Die Taktik der Politik erscheint dabei nur auf den ersten Blick logisch, nämlich jenen Geld wegzunehmen, bei denen man es vermutet. Bei den Besitzern der
heimischen Schlösser und Burgen ist man diesbezüglich jedoch an der falschen Adresse.

Was passiert, wenn der Fiskus einem zu tief in die Tasche greift, hat Frankreich vorgezeigt. Die Vermögenssteuern wurden solange angehoben, bis sich die Herrschaften ihre Häuser nicht mehr leisten konnten. Fazit, in den vergangenen Jahren waren in Frankreich 43.000 Schlösser und Herrenhäuser am Immobilienmarkt zu kaufen. Wird es in Österreich nicht auch Abschläge auf die Verkehrswerte geben, droht uns dasselbe Schicksal.

Unser vorrangiger Wunsch an den Finanzminister muss also sein, dass Ausgaben im Sinne der Denkmalpflege künftig gänzlich als Sonderausgaben von der Einkommenssteuer abzuziehen sind. Dass bei Verlusten aus dem Betrieb denkmalgeschützter Häuser keine Liebhaberei mehr angenommen wird, und damit den Vorsteuerabzug gefährdet. Im Hinblick auf den Denkmalschutz fordern wir mehr öffentliche Gelder für private Investoren und staatlich garantierte und dementsprechend günstige Finanzierungsformen zB im Form von begünstigten Krediten der Europäischen Investitionsbank.

Auf EU-Ebene hat man die Bedeutung der historischen Häuser erkannt. Das Europäische Parlament hat das Jahr 2018 als Europäisches Kulturerbejahr ausgerufen. In ganz Europa basteln die Staaten an Ideen, wie sie ihre kulturellen Schätze am besten in Szene setzen. Auch wir in Österreich haben bereits Ideen – ein Tag des offenen Schlosses in allen Häusern steht auf unserer Prioritätenliste ganz oben. Ziel soll es sein, alle Bürger einzuladen, Kulturerbe zu erleben und ihre eigenen kulturellen Hintergründe einzubringen. Außerdem sollen Kinder und Jugendliche im Rahmen der kulturellen Bildung mit Geschichte und Kultur in Berührung kommen und sie erleben können.

Österreich wird immer eine Kulturnation sein – die Frage ist, wieviel Kultur in den kommenden Jahrzehnten noch zu erhalten sein wird.

Als Schlossbesitzer und Präsident des Burgenvereins möchte ich mit folgenden Worten schließen: Natürlich ist es trotz all den Herausforderungen ein Privileg, ein Schloss zu bewohnen, die Traditionen von Generationen an Vorfahren an die nächste Generation weiterzugeben und Teil des kulturellen Erbes einer Nation zu sein, für die uns die ganze Welt beneidet.

Die ganze Welt schaut der Kultur wegen nach Österreich – vom Donauwalzer über die Klöster an der Donau, den weltberühmtesten Museen, die in den beeindruckendsten Schlössern und Palais beheimatet sind und die zahlreichen Schlösser vom Bodensee bis zum Neusiedlersee.

Das ist das Einzige, das wir anderen Nationen voraus haben. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass wir diese Schätze auch für die nächsten Generationen erhalten können.

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